Myrcen Terpen – medizinisches Cannabis

Myrcen prägt das erdig-würzige, leicht moschusartige Aroma vieler Cannabissorten und ist das am weitesten verbreitete Terpen in Cannabis – neben Limonen und Pinene ein Grund, warum das Terpenprofil zunehmend Beachtung findet.

Zum Livebestand
Myrcen auf einen Blick
Aroma
erdig, würzig, moschusartig
Charakter
warm-schwer, leicht fruchtig
Klasse
acyclisches Monoterpen
Siedepunkt
ca. 167 °C
Vorkommen
Hopfen, Mango, Thymian, Lorbeer, Zitronengras
Häufigkeit
häufigstes Terpen in Cannabis, oft der größte Einzelanteil im Profil

Was ist Myrcen?

Myrcen gehört zu den Monoterpenen – kleinen, leicht flüchtigen Molekülen, die den ersten Geruchseindruck einer Blüte tragen. Man unterscheidet zwei Formen: β-Myrcen ist die Form, die in Pflanzen vorkommt und die im Laborzertifikat als „Myrcen“ ausgewiesen wird. α-Myrcen unterscheidet sich nur in der Lage einer Doppelbindung und spielt in der Natur keine Rolle. In Cannabis findest du daher immer β-Myrcen.

EXPERTENKOMMENTAR
„β-Myrcen ist das am weitesten verbreitete Terpen in Cannabis. Oft wird es mit sedierender Wirkung assoziiert – doch der Unterschied liegt im Zusammenspiel: Gorilla Glue und klassische OG-Kush-Linien wirken bei hohem Myrcen-Anteil oft körperbetont und machen müde. Die Wirkung von Ghost Train Haze hingegen, das ebenfalls Myrcen enthält, fällt durch begleitende Terpene wie Limonen und Terpinolen deutlich klarer und weniger sedierend aus. Ein gutes Beispiel dafür, dass das gesamte Terpenprofil zählt.“
Dr. med. Moritz Maenner
Arzt für Allgemeinmedizin · Schwerpunkt medizinisches Cannabis

Cannabis Sorten mit Myrcen

Diese aktuell verfügbaren Sorten weisen ein ausgeprägtes Myrcen-Profil auf. Der Bestand wird live aus dem Sortiment gefiltert – anders als statische Sortenlisten zeigt er nur, was gerade wirklich erhältlich ist.

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Auf Lager
Symbolbild: ZOIKS 31/1 MN
Appetitlosigkeit
Chronische Schmerzen
Schlafstörungen
THC 31%
CBD 1%
Hybrid IndicaHybrid Indica Dominant

Moonlight Nectar

Bezeichnung
ZOIKS 31/1 MN
5,99 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: ZOIKS 26/1 SR
THC 26%
CBD 1%
Hybrid IndicaHybrid Indica Dominant

Space Rider

Bezeichnung
ZOIKS 26/1 SR
4,49 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: Bathera 33/1 LCG
Depressionen
Chronische Schmerzen
THC 33%
CBD 1%
Hybrid IndicaHybrid Indica Dominant

Lemon Cherry Gelato

Bezeichnung
Bathera 33/1 LCG
7,49 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: Cannamedical CM 32/1 SRK
THC 32%
CBD <1%
HybridHybrid

Sour Kush

Bezeichnung
Cannamedical CM 32/1 SRK
5,99 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: enua 27/1 CPC
Schlafstörungen
Kopfschmerzen, Chronische Schmerzen
Appetitlosigkeit
Depressionen
THC 27%
CBD 1%
HybridHybrid

Cherry Pie Cookies

Bezeichnung
enua 27/1 CPC
4,99 €/g *2
NEU
Symbolbild: Bud-Jet 21/1 SUS
Kopfschmerzen, Chronische Schmerzen
THC 21%
CBD 1%
HybridHybrid

Sunset Sherbet

Bezeichnung
Bud-Jet 21/1 SUS
2,99 €/g *2
NEU
Symbolbild: IMC Token GC THC23
Chronische Schmerzen
Depressionen
Schlafstörungen
Appetitlosigkeit
THC 23%
CBD 1%
HybridHybrid

Gorilla's Chocolate

Bezeichnung
IMC Token GC THC23
3,99 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: Weeco LMC 33/1 DK
THC 33%
CBD 1%
HybridHybrid

Lemoncello

Bezeichnung
Weeco LMC 33/1 DK
5,99 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: Beacon PK T24
Chronische Schmerzen
Depressionen
THC 24%
CBD 1%
IndicaIndica

Pink Kush

Bezeichnung
Beacon PK T24
4,49 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: HiDealz 24/1 MS LIB Smalls
Depressionen
THC 24%
CBD 1%
Hybrid SativaHybrid Sativa Dominant

Liberty Haze

Bezeichnung
HiDealz 24/1 MS LIB Smalls
3,99 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: Canify 25/1 LS Ku.
Chronische Schmerzen, Kopfschmerzen
Appetitlosigkeit
THC 25%
CBD 1%
Hybrid SativaHybrid Sativa Dominant

Platinum Punch

Bezeichnung
Canify 25/1 LS Ku.
4,99 €/g *2
Auf Lager
Symbolbild: madrecan 24/1 DGV
Depressionen
Schlafstörungen
THC 24%
CBD <1%
SativaSativa

Dougs Varin

Bezeichnung
madrecan 24/1 DGV
4,49 €/g *2

Aroma & Geschmack von Myrcen

Myrcen riecht erdig und würzig – nach feuchtem Waldboden, Nelke und Kräutern, mit einer warmen, leicht moschusartigen Tiefe und einem fruchtigen Anklang, den viele an Mango erinnert. Es ist das Terpen, das dem klassischen Cannabisgeruch seine Schwere gibt und Cannabissorten mit hohem Anteil sofort erkennbar macht. Wer eine Blüte aufbricht und einen schweren, erdig-würzigen Duft wahrnimmt, hat es meist mit einem hohen Myrcen-Anteil zu tun.

So erkennst du Myrcen
Ein schwerer, erdig-würziger Duft mit warmem, moschusartigem Unterton und einem fruchtigen Mango-Anklang – meist das Erste, was du beim Öffnen des Behälters riechst.

Myrcen sicher anwenden – Hinweise und Nebenwirkungen

Myrcen gilt in den Mengen, die in Cannabisblüten vorkommen, als gut verträglich und kommt in vielen Lebensmitteln natürlich vor – von Hopfen über Thymian bis Lorbeer. In Tierstudien mit sehr hohen, dauerhaft verabreichten Dosen wurden Effekte beobachtet, die zu einer Einstufung als möglicherweise krebserzeugend geführt haben; diese Mengen liegen weit über allem, was über eine Cannabistherapie aufgenommen wird. Wer empfindlich auf stark duftende Pflanzenstoffe reagiert, sollte das ärztlich ansprechen.

Myrcen gilt als gut verträglich und kommt in vielen Lebensmitteln und Gewürzen natürlich vor – von Hopfen über Thymian bis Lorbeer. In den in Cannabis vorkommenden Mengen ist es unauffällig. Wer empfindlich auf stark duftende Pflanzenstoffe reagiert, sollte das ärztlich ansprechen.

Medizinisches Cannabis ist in Deutschland rezeptpflichtig. Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Häufige Fragen zu Myrcen

Am schweren, erdig-würzigen Duft mit moschusartigem Unterton – bei Myrcen ist er meist dominant und damit gut zuzuordnen. Verlässlich zeigt es das Laborzertifikat (Terpenprofil) der jeweiligen Sorte.

Nein. Myrcen ist kein Cannabinoid und hat keine psychoaktive Wirkung. Es prägt Aroma und Wirkprofil einer Sorte mit – der Rauschzustand geht auf THC zurück.

Ja. Myrcen ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der unter anderem in Hopfen, Lorbeer, Thymian und Mango vorkommt. Rezeptpflichtig ist nur medizinisches Cannabis als Ganzes – nicht das Terpen selbst.

Ja, teilweise. Myrcen ist ein leicht flüchtiges Monoterpen und verdampft schon bei rund 167 °C – deutlich unterhalb der Temperaturen, die beim Verbrennen entstehen. Beim Vaporisieren in niedrigeren Temperaturbereichen bleibt es dagegen weitgehend erhalten und prägt das Aroma.