ENDOCANNABINOID-SYSTEM

Das Endocannabinoid-System einfach erklärt

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist ein körpereigenes Signalsystem aus Rezeptoren, Botenstoffen und Enzymen. Es hält Körperfunktionen wie Schmerzverarbeitung, Stimmung, Schlaf, Appetit und Immunantwort im Gleichgewicht.

So wirken körpereigene Cannabinoide an der Synapse: Der Botenstoff wird ausgeschüttet, das Endocannabinoid wandert zurück und dockt am Cannabinoid-Rezeptor CB1 an, die sendende Zelle drosselt das Signal. THC passt an denselben Rezeptor, wird aber nicht sofort abgebaut.

An der Synapse wandert das körpereigene Cannabinoid von der empfangenden zur sendenden Nervenzelle, dockt am Cannabinoid-Rezeptor CB1 an und drosselt das Signal. THC passt an denselben Rezeptor, wird aber nicht sofort abgebaut.

Cannabinoide aus der Cannabispflanze wirken, weil sie an genau dieses System andocken. Das ECS ist damit der Schlüssel zur Wirkung von medizinischem Cannabis. Diese Seite erklärt, wie es entdeckt wurde, woraus es besteht, wie es arbeitet, welche Aufgaben es hat, was hinter der Idee vom „Endocannabinoid-Mangel“ steckt und wie THC und CBD darauf wirken.

Endocannabinoid-System: Das Wichtigste in Kürze

  • Das ECS ist ein körpereigenes Regelsystem aus Rezeptoren (CB1, CB2), Botenstoffen (Anandamid, 2-AG) und Enzymen (FAAH, MAGL).
  • Entdeckt wurde es erst 1988 bis 1995, rückwärts von der Wirkung des THC aus.
  • Es arbeitet rückwärts: Das Endocannabinoid wandert von der empfangenden zur sendenden Nervenzelle und drosselt dort das Signal.
  • Es regelt wie ein Dimmer, nicht wie ein Schalter, und hält Schmerz, Stimmung, Schlaf, Appetit und Immunantwort im Gleichgewicht (Homöostase).
  • THC dockt am selben CB1-Rezeptor an wie Anandamid, wird aber nicht sofort abgebaut und wirkt deshalb Stunden statt Sekunden.
  • CBD bindet kaum an CB1 und CB2, es wirkt über andere Signalwege.
  • Einen diagnostizierbaren „Endocannabinoid-Mangel“ gibt es nicht. Die Hypothese ist ein Forschungsthema, kein Befund.
Entdeckung Drei Bausteine Funktionsweise Aufgaben Ungleichgewicht THC und CBD FAQs

ZEITLEISTE

Was ist das Endocannabinoid-System? Entdeckung und Bedeutung

1964

THC entdeckt

Raphael Mechoulam und Yehiel Gaoni isolieren THC erstmals rein und entschlüsseln, wie das Molekül aufgebaut ist.

1988 bis 1990

CB1-Rezeptor entdeckt

Forscher finden im Gehirn die Andockstellen für THC: den CB1-Rezeptor. 1993 folgt der CB2-Rezeptor.

1992

Anandamid entdeckt

William Devane und das Team um Mechoulam entdecken Anandamid, das erste körpereigene Cannabinoid.

1995

2-AG entdeckt

Forscher entdecken 2-AG, das zweite wichtige körpereigene Cannabinoid. Damit sind alle Bausteine des Systems bekannt.

Die Logik der Entdeckung lief rückwärts. Erst war klar, dass THC wirkt. Also musste es im Körper Andockstellen dafür geben. Und wenn es Andockstellen gibt, muss der Körper eigene Stoffe herstellen, die dort andocken. Genau so wurden erst die Rezeptoren und dann die Endocannabinoide gefunden. Das erste bekam den Namen Anandamid, nach dem Sanskrit-Wort „ananda“ für Glückseligkeit.

„Endo“ heißt innen: Der Körper stellt seine eigenen Cannabinoide her, unabhängig von der Pflanze. Das System ist evolutionär alt und kommt bei allen Wirbeltieren vor. Es arbeitet ähnlich wie das Opioidsystem, das auf körpereigene Endorphine und auf pflanzliche Stoffe wie Morphin reagiert. Welche Cannabinoide die Pflanze bildet und welche der Körper, erklärt die Seite zu den Cannabinoiden, den Hauptwirkstoff die Seite zu THC.

DREI BAUSTEINE

Die drei Bausteine: Rezeptoren, Endocannabinoide, Enzyme

Alle Erklärungen des ECS teilen es in drei Bausteine. Zusammen bilden sie ein Netzwerk, das im ganzen Körper arbeitet.

Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2

Rezeptor

CB1

CB2

Wo sitzt der Rezeptor?

CB1

Vor allem auf Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark, besonders im Kleinhirn, in den Basalganglien und im Hippocampus. Außerdem in Darm und Nieren.

CB2

Vor allem auf Immunzellen, in Milz und Mandeln, auf Knochenzellen und in Geweben außerhalb des Nervensystems.

Was steuert er mit?

CB1

CB1 wirkt bei Bewegung, Gedächtnis, Appetit, Schmerzempfinden und Gefühlen mit.

CB2

CB2 wirkt bei der Immunantwort, bei Entzündungen und im Knochenstoffwechsel mit.

Welche Stoffe docken an?

CB1

Anandamid, 2-AG und THC docken an CB1 an. THC aktiviert den Rezeptor nur teilweise. CBD bindet kaum.

CB2

Vor allem 2-AG und THC docken an CB2 an, außerdem das Terpen Beta-Caryophyllen.

Beide Rezeptoren sitzen wie Antennen an der Zelloberfläche und gehören zur Gruppe der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Die Zuordnung „CB1 im Gehirn, CB2 im Immunsystem“ ist eine grobe Orientierung, beide kommen auch anderswo vor. Daneben werden weitere Andockstellen wie TRPV1 und GPR55 erforscht. In welchen Hirnregionen CB1 besonders dicht sitzt und was THC dort bewirkt, zeigt die Seite zur Cannabis-Wirkung im Gehirn.

Endocannabinoide: Anandamid und 2-AG

Die wichtigsten körpereigenen Cannabinoide sind Anandamid und 2-AG (2-Arachidonylglycerol). Der Körper bildet sie bei Bedarf aus Bausteinen der Zellmembran und speichert sie nicht. Anandamid wird oft „Glücksmolekül“ genannt, das ist stark vereinfacht: Es ist ein Feinregler für viele Prozesse, kein Glücksstoff.

Enzyme: FAAH und MAGL

Die Enzyme FAAH und MAGL bauen die Endocannabinoide innerhalb von Sekunden bis Minuten wieder ab. FAAH baut Anandamid ab, MAGL baut 2-AG ab. Deshalb wirken körpereigene Cannabinoide kurz und örtlich begrenzt. Genau dieser schnelle Abbau fehlt bei THC, dazu unten mehr.

VIER SCHRITTE

Wie funktioniert das Endocannabinoid-System?

Das Besondere am ECS: Es arbeitet rückwärts. So laufen die vier Schritte an einer Nervenverbindung, der Synapse, ab:

Reiz. Die sendende Nervenzelle schüttet einen Botenstoff aus, zum Beispiel Glutamat oder GABA. Botenstoffe sind Signalstoffe zwischen Nervenzellen.

Bildung. Wird das Signal zu stark, bildet die empfangende Zelle ein Endocannabinoid, also ein körpereigenes Cannabinoid.

Rückwanderung. Das Endocannabinoid wandert zur sendenden Zelle zurück und dockt dort am Cannabinoid-Rezeptor CB1 an.

Drosselung und Abbau. Die sendende Zelle schüttet weniger Botenstoff aus. Enzyme bauen das Endocannabinoid sofort wieder ab.

Dimmer statt Schalter. Das ECS schaltet Signale nicht an oder aus, es regelt ihre Stärke. Es dämpft oder verstärkt die Weitergabe von Botenstoffen wie GABA, Glutamat und Dopamin, damit das Gleichgewicht erhalten bleibt.

Dieses Gleichgewicht nennt die Medizin Homöostase. Das ECS arbeitet dabei wie ein Thermostat: Weicht ein Wert ab, etwa Schmerzsignal, Stressreaktion oder Körpertemperatur, regelt es gegen, bis der Normalbereich wieder erreicht ist. Dann stellt es die Arbeit ein.

Dimmer statt Schalter: Das Endocannabinoid-System regelt die Signalstärke wie ein Thermostat zurück in den Normalbereich

Dimmer statt Schalter: Ein Reiz lässt das Signal überschießen, das ECS regelt gegen, Enzyme bauen das Endocannabinoid ab, und das Signal liegt wieder im Normalbereich.

THC passt an denselben CB1-Rezeptor wie die körpereigenen Botenstoffe. Es wird aber nicht sofort von Enzymen abgebaut, sondern bleibt Stunden im Körper. Der Dimmer bleibt sozusagen gedrückt. Deshalb hält die Wirkung von THC Stunden statt Sekunden, mehr dazu im Abschnitt zu THC und CBD.

SIEBEN BEREICHE

Welche Aufgaben hat das ECS im Körper?

Das ECS ist in fast jedem Organ aktiv. Sieben Bereiche, an denen es nachweislich beteiligt ist:

  • Schmerzverarbeitung: CB1 beeinflusst die Weiterleitung von Schmerzsignalen, CB2 spielt bei entzündlichen Schmerzen eine Rolle.
  • Stress und Stimmung: Das ECS ist mit den stressverarbeitenden Hirnregionen verbunden und hilft, nach Belastung wieder herunterzufahren.
  • Schlaf-Wach-Rhythmus: Endocannabinoid-Spiegel schwanken im Tagesverlauf und wirken auf das Einschlafen.
  • Appetit und Stoffwechsel: Es greift in Hunger- und Sättigungssignale ein, zusammen mit Hormonen wie Leptin und Ghrelin.
  • Immunantwort: Über CB2 moduliert es Entzündungsreaktionen.
  • Lernen und Gedächtnis: Es beeinflusst, wie stark Nervenverbindungen werden und wie Unwichtiges vergessen wird.
  • Bewegung und Koordination: CB1 im Kleinhirn und in den Basalganglien wirkt auf Feinmotorik und Reaktion.

Das ECS arbeitet dabei nie allein, sondern mit Hormonen, anderen Botenstoffen und dem Immunsystem zusammen. Vieles davon stammt aus Zell- und Tiermodellen. Beim Menschen ist die Rolle in der Schmerzverarbeitung am besten untersucht. Aus der Beteiligung an einer Körperfunktion folgt keine Behandlung, dafür braucht es klinische Studien.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Das „Runner’s High“ nach langem Laufen wird heute vor allem Endocannabinoiden zugeschrieben, nicht nur den Endorphinen. Mehr dazu im Beitrag Sport und Endocannabinoide.

HYPOTHESE, KEINE DIAGNOSE

Was passiert bei einem Ungleichgewicht? Die Hypothese vom Endocannabinoid-Mangel

Gibt es einen Endocannabinoid-Mangel? Als Hypothese ja, als Diagnose nein. Es gibt keinen Test dafür, und Cannabis „gleicht“ keinen Mangel aus. Beschwerden gehören in die ärztliche Abklärung.

In der Forschung wird diskutiert, ob ein ECS, das zu wenig Endocannabinoide bildet, zu Beschwerden beiträgt. Die Hypothese heißt „klinischer Endocannabinoid-Mangel“ und wird unter anderem bei Migräne, Fibromyalgie und Reizdarm untersucht. Sie ist ein Forschungsthema, kein gesicherter Befund.

Eine anerkannte Diagnose „ECS-Mangel“ gibt es nicht, ebenso wenig einen Bluttest dafür. Ein Endocannabinoid-Wert ist kein Marker für Depression, Angst oder Schmerz. Wer anhaltende Beschwerden hat, klärt sie ärztlich ab, statt sie selbst einem „Mangel“ zuzuschreiben. Der Begriff taucht vor allem in der Werbung für CBD-Produkte auf.

Dass das System wichtig ist, zeigt ein Medikament, das es blockierte: Rimonabant sollte den Appetit dämpfen, indem es CB1-Rezeptoren abschaltete. Es löste schwere Ängste und depressive Verstimmungen aus und wurde 2008 vom Markt genommen. Umgekehrt fährt der Körper die CB1-Rezeptoren herunter, wenn sie dauerhaft aktiviert werden. Das erklärt Toleranz und Entzugserscheinungen bei regelmäßiger THC-Einnahme, beschrieben auf der Seite zu den Nebenwirkungen von medizinischem Cannabis.

PFLANZE TRIFFT SYSTEM

Wie wirken THC und CBD auf das Endocannabinoid-System?

Wie lange der Dimmer gedrückt bleibt: Anandamid und 2-AG wirken Sekunden bis Minuten, THC Stunden, weil es nicht sofort abgebaut wird

Anandamid und 2-AG wirken Sekunden bis Minuten, dann bauen FAAH und MAGL sie ab. THC fehlt dieser schnelle Abbau, deshalb hält seine Wirkung Stunden.

THC passt an CB1 und CB2 wie die körpereigenen Cannabinoide. Es aktiviert die Rezeptoren nur teilweise (Fachbegriff: partieller Agonist), wird aber nicht sofort abgebaut. Deshalb wirkt es Stunden statt Sekunden. Im Belohnungssystem setzt es Dopamin frei, deutlich weniger als Amphetamine oder Kokain. Wird CB1 häufig aktiviert, fährt der Körper die Rezeptoren herunter, das erklärt die Toleranz bei regelmäßiger Einnahme.

CBD bindet kaum an CB1 und CB2. Es wirkt über Serotonin-Rezeptoren und über Ionenkanäle, kleine Kanäle in der Zellwand, und es verändert, wie CB1 auf THC reagiert. Ob es zusätzlich den Abbau von Anandamid bremst, wird diskutiert, ist aber nicht eindeutig belegt. Ob Cannabinoide und Terpene zusammen anders wirken als einzeln, ist die Hypothese des Entourage-Effekts mit begrenzter Evidenz.

Wie sich das im Alltag anfühlt, beschreibt die Seite zur Wirkung von Cannabis, den Steckbrief des Wirkstoffs die Seite zu THC, die Abgrenzung der Vergleich THC vs. CBD. Welcher THC- und CBD-Gehalt zu dir passt, gehört in die ärztliche Beratung im Rahmen eines Cannabis-Rezepts.

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FAQS

Häufige Fragen zum Endocannabinoid-System

Endocannabinoide sind die körpereigenen Cannabinoide. Die wichtigsten sind Anandamid und 2-AG. Der Körper bildet sie bei Bedarf aus Bausteinen der Zellmembran, sie docken an die Rezeptoren CB1 und CB2 an und werden von Enzymen innerhalb kurzer Zeit wieder abgebaut.

CB1 vor allem an Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark, besonders dicht im Kleinhirn, in den Basalganglien und im Hippocampus, außerdem im Darm. CB2 vor allem auf Immunzellen, in der Milz und in Knochenzellen. Beide kommen in geringerer Zahl auch anderswo vor.

Bewegung ist der am besten belegte Reiz: Ausdauersport erhöht den Anandamid-Spiegel, das Runner’s High gilt als Endocannabinoid-Effekt. Auch ausreichend Schlaf und Stressabbau wirken auf das System. Zu Ernährung, etwa Omega-3-Fettsäuren, gibt es Hinweise aus der Forschung, keine Belege für eine gezielte Wirkung.

Alle Wirbeltiere haben eines, also auch Hunde, Katzen und Pferde. Deshalb reagieren Haustiere auf Cannabinoide, und THC ist für sie gefährlich. Bei Insekten fehlen die klassischen Rezeptoren. Das System ist evolutionär sehr alt.

Endocannabinoide stellt der Körper selbst her, Phytocannabinoide wie THC und CBD stammen aus der Cannabispflanze. Beide docken an dieselben Rezeptoren an. Der Unterschied liegt im Abbau: Körpereigene Stoffe sind nach Sekunden bis Minuten weg, THC bleibt Stunden wirksam.

Ja, aber indirekt. CBD bindet kaum an CB1 und CB2. Es verändert, wie CB1 auf THC reagiert, wirkt an Serotonin-Rezeptoren und Ionenkanälen und bremst möglicherweise den Abbau von Anandamid. Es berauscht nicht und kann einzelne THC-Effekte abschwächen, aber nicht zuverlässig aufheben.

GRUNDLAGEN

Mehr zu medizinischem Cannabis

Quellen

  1. DocCheck Flexikon: Endogenes Cannabinoid-System https://flexikon.doccheck.com/de/Endogenes_Cannabinoid-System
  2. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (drugcom.de): Endocannabinoid-System https://www.drugcom.de/drogenlexikon/buchstabe-e/endocannabinoid-system/
  3. Devane W. A. et al. (1992): Isolation and structure of a brain constituent that binds to the cannabinoid receptor. Science https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Devane%201992%20isolation%20structure%20brain%20constituent%20binds%20cannabinoid%20receptor%20anandamide
  4. Matsuda L. A. et al. (1990): Structure of a cannabinoid receptor and functional expression of the cloned cDNA. Nature https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Matsuda%201990%20structure%20cannabinoid%20receptor%20cloned%20cDNA
  5. Munro S. et al. (1993): Molecular characterization of a peripheral receptor for cannabinoids. Nature https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Munro%201993%20peripheral%20receptor%20cannabinoids%20CB2
  6. Mechoulam R. et al. (1995): Identification of an endogenous 2-monoglyceride, present in canine gut, that binds to cannabinoid receptors. Biochemical Pharmacology https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Mechoulam%201995%20endogenous%202-monoglyceride%20canine%20gut%20cannabinoid%20receptors
  7. Lu H.-C., Mackie K. (2021): Review of the endocannabinoid system. Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Lu%20Mackie%202021%20review%20endocannabinoid%20system
  8. Russo E. B. (2016): Clinical endocannabinoid deficiency reconsidered. Cannabis and Cannabinoid Research https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Russo%202016%20clinical%20endocannabinoid%20deficiency%20reconsidered
  9. Christensen R. et al. (2007): Efficacy and safety of the weight-loss drug rimonabant: a meta-analysis. The Lancet https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Christensen%202007%20rimonabant%20meta-analysis%20Lancet
  10. Hirvonen J. et al. (2012): Reversible and regionally selective downregulation of brain cannabinoid CB1 receptors in chronic daily cannabis smokers. Molecular Psychiatry https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Hirvonen%202012%20reversible%20downregulation%20CB1%20receptors%20chronic%20daily%20cannabis%20smokers
  11. Raichlen D. A. et al. (2012): Wired to run: exercise-induced endocannabinoid signaling. Journal of Experimental Biology https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Raichlen%202012%20wired%20to%20run%20exercise-induced%20endocannabinoid%20signaling

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